[Review] The Importance of Being Earnest by Oscar Wilde

Blurb:     Oscar Wilde’s brilliant play makes fun of the English upper classes with light-hearted satire and dazzling humour. It is 1890’s England and two young gentlemen are being somewhat limited with the truth. To inject some excitement into their lives, Mr Worthing invents a brother, Earnest, as an excuse to leave his dull country life behind him to pursue the object of his desire, the ravishing Gwendolyn. While across town Algernon Montecrieff decides to take the name Earnest, when visiting Worthing‘s young ward Cecily. The real fun and confusion begins when the two end up together and their deceptions are in danger of being revealed.

Why this book:     Ich habe zu Beginn meiner Kindle-Zeit so ziemlich alles herunter geladen, was günstig/kostenlos war, u.a. jede Menge Klassiker! Ohne diese auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, versteht sich. 😉  Doch als meine liebe Cleo vor einiger Zeit zwitscherte, dass sie ‘the importance of being earnest’ als Theaterstück sehr mochte und jetzt auch das Buch angefangen hatte, hat mich natürlich die Neugier gepackt und ich musste das erste Kapitel bei Shelfari anlesen.  Fand es prima, ab zu Amazon und hab festgestellt, dass ich das das Buch schon vor Monaten ‘gekauft’ (i.e. es war kostenlos bei Amazon!) hatte, aus den Tiefen meiner Freebies ausgegraben und gleich am nächsten Morgen in der Bahn weiter gelesen..

First Sentence:        Scene. Morning-room in ALGERNON’s flat in Half-Moon Street.

Review:     Die Geschichte ist so einfach, wie sie lustig ist, man kann sich schon von Beginn an ausmalen, dass getreu dem Motto ‘Lügen haben kurze Beine’ Missverständnisse und peinliche Szene vorprogrammiert sind.  Die Darstellung der verschiedenen Charakter wird in extremsten Unterschieden (ländlich vs. städtisch oder die gesellschaftliche Position) ist typisch für die so oft in der damaligen Literatur zu findende Gesellschaftskritik. Aus heutiger Sicht sind diese Charakter, allen voran Lady Bracknell, utopisch und so unvorstellbar, was allerdings grade ihre Ironie und den Charme dieses Klassikers ausmacht. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass sogar in der damaliger Zeit jemand eine solch extreme Einstellung hatte, doch allein die Vorstellungen bringt mich zum schmunzeln.  Ich konnte mir während dem Lesen die Verfilmung bildhaft vorstellen und werde sie mir wohl auch demnächst bestellen 🙂

Ich kann allerdings verstehen, dass der Humor und die extreme Ironie in dieser Geschichte für den nicht-englischen Leser teilweise schwer zu verstehen ist, bzw. nicht wirklich nachvollziehbar ist. Um so mehr habe ich genossen, einige typisch englische Charakterzüge aus meinem Bekanntenkreis wieder zu finden, wenn auch in überzogener Form 😉

Mein allererster Klassiker, den ich freiwillig (i.e. nicht in der Schule!) gelesen habe. Ich war begeistert, so macht Klassiker lesen Spaß! 

Fazit:     Erstaunlich einfach und flüssig zu lesen, hat mich selbst überrascht wie gern ich es gelesen habe. Mit seinen knapp 70 Seiten Lesestoff auch empfehlenswert für Leser, die sachte in die Klassiker einsteigen wollen..

Bewertung:      4  out of 5

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