[Review] The Girl with the Glass Feet by Ali Shaw

Blurb:     A mysterious metamorphosis has taken hold of Ida MacLaird – she is slowly turning into glass. Fragile and determined to find a cure, she returns to the strange, enchanted island where she believes the transformation began, in search of reclusive Henry Fuwa, the one man who might just be able to help…Instead she meets Midas Crook, and another transformation begins: as Midas helps Ida come to terms with her condition, they fall in love. What they need most is time – and time is slipping away fast.

Why this book:     Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch den Autor, der in dem Amazon-kindle forum sehr aktiv war.  Er und seine Art zu schreiben war mir sympatisch und da ich zu der Zeit grade auf dem Höhepunkt meiner Klickeritis war, hatte ich mir dieses Buch im Februar dann doch endlich gekauft.  Ich fand auch den Blurb sehr spannend und das Buch machte es gleich auf meine top 10 TBR, doch immer wieder kamen mir andere Bücher dazwischen und ‘das Mädchen mit den Glasfüssen’ sah mich immer vorwurfsvoller an.. 

First Sentence:     That winter there were reports in the newspaper of an iceberg the shape of a galleon floating in creaking majesty past St. Hauda’s Land’s cliffs, of a snuffling hog leading lost hill walkers out of the crags beneath Lomdendol Tor, of a dumbfounded ornithologist counting five albino crows in a flock of two hundred.

Review:     Nachdem ich den Blurb gelesen hatte, hatte ich mich auf eine schöne, interessante und spannende Geschichte eingestellt, mit interessanten Charakteren in einer mystischen Welt. Was ich vorfand war leider eher enttäuschend: Eine abgeschiedene Insel, auf der geheimnissvolle Dinge passierent, auf die allerdings weder weiter eingegangen wird, noch deren Geschichte erklärt wird.  Es ist halt so, Dinge passieren, Wesen existieren, die Insel ist eben komisch und niemandem fällt es auf.  Bzw. diejenigen, denen es auffällt sind entweden Eigenbrötler die (a) niemand ernst nimmt oder (b) verschrobene Charaktere, die deren Wissen sowieso nicht mitteilen (wollen).  Viele unausgewogene Charakter, die alle irgendwie miteinander verstrickt sind, jede Familie hatte mindestens einen (mysteriösen) Todesfall in der Vergangenheit, die allerdings niemand näher untersucht oder hinterfragt.  Die Hauptfigur Ida ist die einzige, die sich für das alles interessiert, aber auch nur weil sie persönlich von der Glaskrankheit betroffen ist.  Sie ‘verliebt’ sich in Midas, doch die Glaskrankheit stielt ihnen die Zeit.  Worunter ich mir eine herzzereissende (oder zumindest emotionale) Szenen vorstellte, wurde von dem verschrobenen Charakter des  Midas und seiner Vergangenheit so sehr überschattet, dass mich nur die Neugier à la ‘wird sie es überleben?’ zum weiterlesen brachte..

Man lernt keinen der vielen Charakter besser kennen, versteht nicht warum sie sich so verhalten oder was sie fühlen. Die Insel und ihre Bewohner sind sehr unsympathisch und obwohl der Autor sich mit einem anspruchsvollen Schreibstil Pluspunke sammelt, wird das flüssige Lesen durch Zeitsprünge und verwirrende Persona erschwert.  Ich hätte mir das Weiterlesen sparen können..

Fazit:     Interessante Idee, allerdings ist weder der Schreibstil noch die Ausführung nach meinem Geschmack. Schade.

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