[Review] Eragon – The Inheritance Circle by Christopher Paolini

Blurb:     When Eragon finds a polished stone in the forest, he thinks it is the lucky discovery of a poor farm boy; perhaps it will buy his family meat for the winter. But when the stone brings a dragon hatchling, Eragon soon realizes he has stumbled upon a legacy nearly as old as the Empire itself. Overnight his simple life is shattered and he is thrust into a perilous new world of destiny, magic and power. With only an ancient sword and the advice of an old storyteller for guidance, Eragon and the fledgling dragon must navigate the dangerous terrain and dark enemies of an Empire ruled by a king whose evil knows no bounds.

Why this book:     Ursprünglich ist mir dieses Buch beim Stöbern im Hugendubel in die Hände gefallen und der blurb hatte mich als Fantasy-fan überzeugt.  Wenn ich mich recht erinnere, war dies auch mein erstes Drachenbuch!  Hinzu kam noch die Tatsache dass der dritte Band (damals angeblich der letzte) schon angekündigt war – von daher die Serie komplett und kurzfristig zu haben war. Allerdings hab ich es damals nur bis zum Ende des zweiten Teils geschafft, danach war schon wieder zu sehr in eine andere Serie vertieft! 😉

 Doch nachdem nun endlich der vierte (und diesmal wirklich der letzte) Teil Anfang November herauskommen soll, muss ich nun die Serie nochmal von Anfang an lesen. Da ich Eragon auf dem Blog meiner ehemaligen Kollegin Cleo in der SUB-Liste gefunden habe, haben wir uns kurzfristig mit Anne zu einer Leserunde zusammengeschlossen.  

First Sentence:     Wind howled through the night, carrying a scent that would change the world.

Review:     Ich muss gestehen dass ich die Geschichte besser in Erinnerung hatte. Vielleicht hat es damit zu tun dass ich mich noch daran erinnern konnte was geschehen wird oder vielleicht lese ich jetzt auch ein wenig bewusster als ich es damals tat (seufz, das muss am Alter liegen ;)). Vielleicht ist mir auch der Film (den ich mittlerweile natürlich auch gesehen habe) noch zu sehr präsent, dass mir die flaws der Geschichte mehr bewusst wurden. [Spoiler] [Es macht beispielsweise nicht wirklich Sinn dass er die  Ra’zac verfolgt während diese angeblich auf der Suche nach ihm sind. Oder wenn sich dann herausstellt, dass Murtagh in Eragons Nähe blieb, um an die Ra’zac ranzukommen. Da fragt man sich doch wer wen verfolgt – und warum Eragon nicht darauf gewartet hat, dass die Ra’zac ihn (irgendwo) finden..]

Schade ist, dass man die Jugend und Unerfahrenheit des Autors herauslesen kann, u.a. in den ein wenig flachen Dialogen und der kaum vorhandenen Charakterentwicklung Eragons. Eragon ist mir diesmal richtig negativ aufgefallen, er ist sehr herrisch und scheint immer einen Befehlston auf den Lippen zu haben, die nicht wirklich zu dem Bild eines – wie er sich selbst mehrfach nennt – “einfachen Farmjungen” passt. Ich hätte mir auch gewünscht, dass seine Magie-Entwicklung ein wenig detaillierter dargestellt wurde, auch (oder vielleicht grade) die Probleme, die er damit hatte und dass es nicht wirklich einfach reines Vokabel pauken ist. Die Darstellung Broms hat mich auch ein wenig enttäuscht, er ist ein toller Charakter (oder hätte ein toller Charakter werden können) und hat meiner Meinung nach mehr Raum in dem Buch verdient. Abgesehen davon finde ich die meisten (Neben-)Charakter toll, insbesonders Saphira und Solembum haben es mir angetan. Grade das Mystische, das die beiden mit ihrem unendlichen Wissen umgibt, fesselte mich sehr.

In Saphira hab ich mich direkt verliebt, aus dem kleinen Drachen wird in kürzester Zeit eine stolze und beeindruckende Drachendame, der die Weissheit des Alters in die Wiege (bzw. das Ei) gelegt wurde, doch die sich immer wieder (wie es sich für einen Jungspunt gehört ;-)) über Fliegen, Schwimmen und ihre eigene Kraft mitreissend begeistern kann. Ich freue mich schon sehr auf ihre weitere Entwicklung!

Sehr beeindruckend fand ich auch die Darstellung innige Verbindung zwischen Saphira und Eragon, die alle Emotionen von Verlustangst, Beschützerinstinkt und Bemutterung bis hin zur Bewunderung und tiefstes Vertrauen und Vertrautheit beinhaltet.

Fazit:     Nettes Debut, überzeugt mit einer interessanten, wenn auch ausbaufähigen Geschichte (da hofft man auf die weiteren Teile der Serie) und dem tollen Charakter des Drachen Saphira.  Die muss man einfach lieb haben!

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